Ihr Lieben, wer von uns Hundebesitzern träumt nicht von einem entspannten Urlaub an Dänemarks wunderschönen Stränden mit dem geliebten Vierbeiner? Oder vielleicht zieht es euch sogar dauerhaft in unser charmantes Nachbarland?
Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man sich da schnell mal fragt: Welche Regeln muss ich eigentlich beachten, damit mein Flauschball und ich keine bösen Überraschungen erleben?
Gerade jetzt, wo ab dem 1. Juli 2025 einige neue und spannende Regelungen in Kraft treten, ist es wichtiger denn je, sich topaktuell zu informieren. Damit euer Dänemark-Abenteuer sorgenfrei bleibt und ihr wisst, was Sache ist, tauchen wir jetzt gemeinsam in die wichtigsten Punkte rund um die dänische Hundegesetzgebung ein.
Genau das werden wir uns jetzt gemeinsam ansehen!
Dein treuer Begleiter und die Einreise: Papiere, Papiere, Papiere!

Es ist ja kein Geheimnis, dass wir alle vor einem Dänemark-Urlaub mit unseren Vierbeinern ein bisschen Papierkram erledigen müssen. Aber glaubt mir, das ist halb so wild und super wichtig, damit euer Flauschball auch wirklich stressfrei ins Land kommt.
Ich spreche da aus Erfahrung, denn ich habe schon oft genug am Grenzübergang gesehen, wie manche dann doch panisch im Handschuhfach wühlen mussten. Seit dem 1.
Juli 2025 gibt es zwar keine revolutionären Änderungen bei den grundlegenden Einreisedokumenten, aber die bestehenden Regeln sollten wirklich jeder im Schlaf kennen.
Das dänische Hundegesetz legt großen Wert auf das Wohl der Tiere, und dazu gehört eben auch eine lückenlose Dokumentation, die zeigt, dass euer Hund gesund ist und alle wichtigen Impfungen hat.
Wer sich hier gut vorbereitet, dem steht einem entspannten Start in den Urlaub nichts im Wege. Es ist doch ein beruhigendes Gefühl, zu wissen, dass alles seine Ordnung hat, oder?
Und sind wir mal ehrlich, die Zeit, die man in die Vorbereitung steckt, spart man später zehnfach an Nerven und vermeidet unnötigen Ärger.
Der unverzichtbare EU-Heimtierausweis
Ganz ehrlich, ohne den EU-Heimtierausweis geht in Dänemark (und auch sonst in der EU) gar nichts! Ich habe mal erlebt, wie eine Familie ihren Urlaub fast abbrechen musste, weil sie den Ausweis zu Hause vergessen hatte.
Das ist das A und O, das zentrale Dokument für euren Liebling. Stellt sicher, dass er aktuell ist und alle Angaben stimmen. Der Ausweis muss von einem dazu ermächtigten Tierarzt ausgestellt und lückenlos geführt sein.
Denkt daran, die Gültigkeit des Ausweises und vor allem der Impfungen regelmäßig zu überprüfen, am besten schon Wochen vor der Abreise. Ich persönlich mache mir immer eine kleine Checkliste und hake alles ab, damit mir ja nichts durchrutscht.
Es wäre doch zu schade, wenn der heiß ersehnte Dänemark-Urlaub an einem fehlenden Stempel scheitert. Sorgt also dafür, dass dieses kleine blaue Büchlein immer griffbereit ist, wenn ihr die Grenze überquert.
Mikrochip und der lebensrettende Piks gegen Tollwut
Ein Mikrochip ist in Dänemark Pflicht. Seit 2011 ist dieser für neu gekennzeichnete Tiere verpflichtend und muss im Heimtierausweis vermerkt sein. Aber nicht nur das, auch eine gültige Tollwutimpfung ist absolut notwendig.
Und hier kommt der wichtige Punkt: Die Erstimpfung muss mindestens 21 Tage vor der Einreise erfolgt sein, damit der Impfschutz vollständig wirksam ist.
Das gilt auch, wenn eine Auffrischungsimpfung überfällig war. Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, wie wichtig so ein kleiner Chip ist? Wenn euer Hund entläuft, kann er so viel schneller identifiziert und zu euch zurückgebracht werden.
Ich kenne Fälle, da hat der Chip den Hund quasi gerettet! Und die Tollwutimpfung schützt nicht nur euren Hund, sondern auch andere Tiere und uns Menschen.
Dänemark legt hier, wie ich finde, völlig zu Recht sehr hohe Standards an.
Wann die kleinsten Welpen zu Hause bleiben müssen
Gerade bei den süßen kleinen Welpen ist Vorsicht geboten. Junge Hunde, die jünger als 15 Wochen sind, dürfen nicht nach Dänemark einreisen. Der Grund ist einfach: Die Tollwutimpfung darf frühestens mit 12 Wochen erfolgen, und dann kommen noch die 21 Tage Wartezeit für den vollen Impfschutz hinzu.
Das macht dann eben 15 Wochen Mindestalter. Ich weiß, es ist verlockend, den neuen kleinen Familienzuwachs gleich überallhin mitzunehmen. Aber in diesem Fall ist es besser, geduldig zu sein und die Kleinen erst dann mit auf die Reise zu nehmen, wenn sie alle Voraussetzungen erfüllen.
Das schützt nicht nur den Welpen, sondern auch die dänische Tierwelt vor möglichen Krankheiten.
Die “rote Karte” für manche Rassen: Wer nicht mit darf
Manchmal schmerzt es mich als Hundehalterin wirklich sehr, aber Dänemark hat, ähnlich wie einige andere Länder, eine Liste von Hunderassen, deren Einfuhr verboten ist.
Ich habe mit vielen Urlaubern gesprochen, die erst an der Grenze feststellen mussten, dass ihr geliebter Vierbeiner nicht einreisen darf, weil er einer der gelisteten Rassen ähnelt.
Das ist eine furchtbare Situation, die man unbedingt vermeiden sollte. Mir ist wichtig, dass ihr alle gut informiert seid, damit so etwas erst gar nicht passiert.
Das Gesetz ist da ziemlich klar und lässt wenig Spielraum, auch wenn es manchmal unpopulär erscheinen mag. Es geht dabei um die Sicherheit aller, und als Gast in Dänemark müssen wir diese Regeln einfach respektieren.
Schaut lieber zweimal hin, bevor ihr packt!
Die dänische Liste der “verbotenen” Hunde
Dänemark verbietet die Einfuhr von 13 bestimmten Hunderassen und deren Mischlingen. Dazu gehören Rassen wie der Pitbull Terrier, Tosa Inu, American Staffordshire Terrier, Fila Brasileiro, Dogo Argentino, American Bulldog, Boerboel, Kangal, Zentralasiatischer Owtscharka, Kaukasischer Owtscharka, Südrussischer Owtscharka, Tornjak und der Šarplaninac.
Ich habe diese Liste schon so oft zitiert, weil sie einfach so entscheidend ist. Es ist unerlässlich, vor der Reise zu prüfen, ob der eigene Hund oder ein Mischling, der Ähnlichkeiten mit diesen Rassen aufweist, betroffen sein könnte.
Im Zweifelsfall kann es sogar ausreichen, wenn ein Hund äußerlich einer dieser Rassen ähnelt, um Probleme bei der Einreise zu bekommen. Da hilft dann auch keine noch so gute Erziehung oder die Versicherung, dass der eigene Hund ein Engel ist.
Die dänischen Behörden sind da sehr streng.
Ausnahmen und die Tücken bei Mischlingen
Es gibt eine kleine Ausnahme: Wenn ihr einen Hund besitzt, der einer der verbotenen Rassen angehört, diesen aber nachweislich *vor dem 17. März 2010* angeschafft habt, dürft ihr ihn unter bestimmten Bedingungen weiterhin nach Dänemark mitbringen.
Allerdings muss dieser Hund dann auf öffentlichen Wegen an einer maximal zwei Meter langen Leine geführt werden und einen sicher verschlossenen Maulkorb tragen.
Diese Übergangsregelung gilt aber nicht für Pitbull Terrier und Tosa Inu, die bereits vor dem 1. Juli 2010 verboten waren. Bei Mischlingen wird es oft kompliziert.
Selbst wenn nur ein kleiner Anteil einer verbotenen Rasse im Hund steckt, kann die Einreise verweigert werden. In solchen Fällen liegt die Beweislast beim Hundehalter, zu belegen, dass der Hund keiner der verbotenen Rassen angehört – ohne Zuchtpapiere oft ein echtes Problem.
Durchreise? Das müsst ihr beachten!
Für die reine Durchreise durch Dänemark gilt das Verbot der Listenhunde *nicht*. Das bedeutet, ihr dürft mit eurem Hund durch Dänemark fahren, wenn er einer verbotenen Rasse angehört.
Aber Achtung: Der Hund darf das Transportmittel nicht verlassen, außer für kurze und notwendige Aufenthalte zum Gassigehen. Und diese Durchreise muss ohne längere, unnötige Aufenthalte in Dänemark erfolgen.
Ich habe schon Reisende getroffen, die diese Regelung genutzt haben, um von Deutschland nach Schweden zu gelangen. Aber es erfordert Disziplin und eine gute Planung, damit es wirklich eine problemlose Durchreise bleibt.
| Hunderasse | Einreise nach Dänemark erlaubt? | Besondere Hinweise |
|---|---|---|
| Pitbull Terrier | Nein | Verbotene Rasse und Mischlinge |
| Tosa Inu | Nein | Verbotene Rasse und Mischlinge |
| American Staffordshire Terrier | Nein | Verbotene Rasse und Mischlinge |
| Fila Brasileiro | Nein | Verbotene Rasse und Mischlinge |
| Dogo Argentino | Nein | Verbotene Rasse und Mischlinge |
| American Bulldog | Nein | Verbotene Rasse und Mischlinge |
| Boerboel | Nein | Verbotene Rasse und Mischlinge |
| Kangal | Nein | Verbotene Rasse und Mischlinge |
| Zentralasiatischer Owtscharka | Nein | Verbotene Rasse und Mischlinge |
| Kaukasischer Owtscharka | Nein | Verbotene Rasse und Mischlinge |
| Südrussischer Owtscharka | Nein | Verbotene Rasse und Mischlinge |
| Tornjak | Nein | Verbotene Rasse und Mischlinge |
| Šarplaninac | Nein | Verbotene Rasse und Mischlinge |
Freilauf oder Leine? Unterwegs in Dänemarks Naturparadiesen
Ach, wie oft habe ich mir schon gewünscht, meine Hunde könnten einfach frei durch die Dünen oder Wälder Dänemarks flitzen! Die Vorstellung von grenzenloser Freiheit am Strand ist einfach traumhaft, oder?
Aber als verantwortungsvolle Hundebesitzer wissen wir: Regeln sind da, um das Miteinander zu schützen und die wunderschöne Natur zu erhalten. Und in Dänemark gibt es da ein paar Besonderheiten, die man unbedingt kennen sollte, damit der Urlaub für alle entspannt bleibt.
Ich habe selbst schon erlebt, wie schnell ein Missverständnis bezüglich der Leinenpflicht zu unnötigem Stress führen kann. Die Dänen lieben ihre Natur und ihre Tiere, und das merkt man auch an ihren Gesetzen, die darauf abzielen, dass alle – Mensch, Hund und Wildtier – harmonisch koexistieren können.
Am Strand: Saisonale Leinenpflicht verstehen
Dänemarks Strände sind ja ein echtes Hundeparadies, das stimmt! Aber die Leinenpflicht ist hier oft saisonabhängig. Grundsätzlich gilt vom 1.
April bis zum 30. September an den meisten Stränden Leinenpflicht. Das ist die Hauptsaison, in der viele Urlauber und auch brütende Vögel an den Stränden unterwegs sind.
Außerhalb dieser Zeit, also vom 1. Oktober bis zum 31. März, dürfen Hunde an vielen Stränden ohne Leine laufen, sofern sie unter Kontrolle sind und niemanden stören oder gefährden.
Ich persönlich finde diese Regelung super, denn so können wir im Winterhalbjahr ausgiebige Strandspaziergänge genießen, ohne ständig auf die Leine achten zu müssen.
Aber immer das aktuelle Schild vor Ort beachten, denn es gibt immer Ausnahmen, besonders in Naturschutzgebieten.
Im Wald und in Städten: Immer an der Leine?
In den dänischen Wäldern herrscht ganzjährig Leinenpflicht. Das finde ich auch total sinnvoll, um die Wildtiere zu schützen, besonders während der Brut- und Setzzeit.
Stellt euch vor, euer Hund jagt ein Rehkitz – das will doch niemand! Auch in städtischen Gebieten wie Kopenhagen, Aarhus oder Odense gilt generell eine ganzjährige Leinenpflicht.
Das ist in den meisten europäischen Städten ja auch Standard und dient einfach der Sicherheit von Fußgängern, Radfahrern und anderen Hunden. Ich habe meine Hunde in Städten immer an der Leine, das ist für mich eine Selbstverständlichkeit und beugt Ärger vor.
Manchmal gibt es aber auch Ausnahmen, wie ausgewiesene Freilaufzonen in manchen Parks.
Die geliebten “Hundewälder”: Paradiese ohne Leine
Zum Glück gibt es in Dänemark aber auch spezielle “Hundewälder” – das sind ausgewiesene Bereiche, in denen Hunde das ganze Jahr über ohne Leine laufen und nach Herzenslust toben dürfen.
Ich liebe diese Orte! Man trifft dort andere Hundebesitzer, und die Hunde können so richtig Dampf ablassen. Es ist wirklich eine tolle Einrichtung und ein echtes Highlight für uns Hundebesitzer.
Die dänische Veterinär- und Lebensmittelbehörde hat dazu auch detaillierte Informationen. Wenn ihr in einem Ferienhaus wohnt, fragt am besten euren Vermieter nach dem nächsten Hundewald.
Das ist die perfekte Gelegenheit für eure Fellnasen, soziale Kontakte zu knüpfen und sich so richtig auszupowern, natürlich immer unter eurer Aufsicht.
Ganz frisch ab Juli 2025: Neue Regeln, die uns alle betreffen
Puh, da tut sich was! Ab dem 1. Juli 2025 treten in Dänemark einige wirklich wichtige neue Vorschriften in Kraft, die das Wohl unserer Hunde noch stärker in den Fokus rücken.
Das ist für mich als Tierliebhaberin eine super Nachricht, denn es zeigt, dass Dänemark den Tierschutz ernst nimmt. Ich finde es großartig, dass hier aktiv daran gearbeitet wird, die Lebensqualität unserer Vierbeiner zu verbessern.
Es geht um konkrete Dinge, die den Alltag vieler Hunde maßgeblich beeinflussen können – und ich möchte, dass ihr alle bestens informiert seid, damit ihr diese Änderungen nicht nur kennt, sondern auch versteht und natürlich umsetzt.
Diese neuen Regelungen sind ein klares Zeichen für ein erhöhtes Bewusstsein im Umgang mit unseren treuen Begleitern.
Nie mehr lange angebunden: Was das Anleinen bedeutet
Ab dem 1. Juli 2025 gibt es ganz klare neue Regeln, wann und wie man seinen Hund anbinden darf. Das Ziel ist es, sicherzustellen, dass Hunde nicht über längere Zeit unbeaufsichtigt angebunden sind.
Mir persönlich ist das super wichtig, denn ich finde es schrecklich, wenn Hunde stundenlang allein irgendwo festgebunden sind. Künftig darf ein Hund nur noch für einen *sehr kurzen Zeitraum* unbeaufsichtigt angebunden sein.
Dabei muss der Hund immer in der Lage sein, sich hinzulegen, aufzustehen und sich zu drehen. Ganz wichtig ist auch, dass Schutz vor Sonne, Regen und Wind gewährleistet sein muss und der Halter in der Nähe bleiben muss.
Eine Leine darf also nur noch für kurze Besorgungen, zum Üben oder während des Aufenthalts im Garten unter ständiger Beobachtung genutzt werden. Das Anbinden als dauerhafte Lösung ist damit passé.
Das ist doch ein Fortschritt, oder?
Endlich verboten: Das Ende für Stachelhalsbänder
Diese Nachricht hat mich besonders gefreut: Ab dem 1. Juli 2025 sind sogenannte Stachelhalsbänder und Halsbänder mit Metallelementen in Dänemark *vollständig untersagt*.
Das gilt unabhängig davon, ob die Metallteile stumpf oder spitz sind. Früher gab es da noch Grauzonen und Beschränkungen für stumpfe Metallstifte, aber die fallen nun weg.
Ziel dieser Regelung ist es, Schmerzen und Verletzungen bei den Tieren konsequent zu vermeiden. Ich persönlich habe solche Halsbänder nie genutzt, weil ich der Meinung bin, dass Erziehung auf Vertrauen und positiver Verstärkung basieren sollte, nicht auf Zwang oder Schmerz.
Dieses Verbot ist ein starkes Statement für das Tierwohl und sendet eine klare Botschaft.
Für eine gesündere Zukunft: Neue Zuchtbestimmungen

Auch im Bereich der Hundezucht gibt es ab dem 1. Juli 2025 erhebliche Verschärfungen. Hunde, bei denen ein hohes Risiko besteht, dass sie erblich bedingte, schwere Gesundheitsprobleme wie Atemnot, Gelenkerkrankungen oder Herzfehler weitergeben, sind nun explizit von der Zucht ausgeschlossen.
Zusätzlich gibt es feste Mindest- und Maximalalter für Geburten bei Zuchthündinnen und eine Höchstzahl an Würfen. Das ist ein historischer Schritt für das Tierwohl in Dänemark!
Als jemand, der sich schon lange mit dem Thema beschäftigt, finde ich das absolut richtig und wichtig. Wir alle wollen doch gesunde Hunde, die ein langes, glückliches Leben führen können.
Diese Regeln sollen sicherstellen, dass nicht mehr nur auf Aussehen, sondern vor allem auf Gesundheit und das Wohlergehen der Tiere geachtet wird.
Wenn der Notfall eintritt: Tierärztliche Hilfe in Dänemark
Niemand möchte daran denken, aber manchmal passiert es eben doch: Der Hund wird krank oder verletzt sich im Urlaub. Plötzlich ist guter Rat teuer, und man fühlt sich im Ausland vielleicht etwas verloren.
Aber keine Sorge, ihr Lieben! Dänemark ist da gut aufgestellt. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig es ist, in solchen Momenten einen kühlen Kopf zu bewahren und zu wissen, an wen man sich wenden kann.
Die Dänen sind sehr tierlieb, und das spiegelt sich auch in ihrer tierärztlichen Versorgung wider. Es ist beruhigend zu wissen, dass im Fall der Fälle schnelle und professionelle Hilfe zur Stelle ist, auch wenn die Uhren in Dänemark vielleicht etwas anders ticken als zu Hause.
Einen Tierarzt finden: Keine Panik im Norden!
Wenn euer Vierbeiner plötzlich Beschwerden hat, keine Panik! In Dänemark ist die tierärztliche Versorgung gut und zuverlässig. Die meisten Tierärzte sprechen in den Urlaubsregionen oft sogar Deutsch oder zumindest sehr gutes Englisch.
Auf Dänisch heißt der Tierarzt übrigens “Dyrlæger” – ein guter Begriff für die Internet-Suche. Ihr könnt einfach online nach “Dyreklinik” (Tierklinik) oder “Dyrehospital” (Tierkrankenhaus) in eurer Nähe suchen.
Viele Praxen bieten sogar einen 24-Stunden-Notdienst an. Ich habe mir angewöhnt, schon vor der Reise die Kontaktdaten von zwei, drei Tierärzten in der Nähe unseres Urlaubsortes herauszusuchen.
Das gibt mir ein sicheres Gefühl. Oder fragt einfach in eurem Ferienhausbüro nach Empfehlungen, die haben oft aktuelle Listen.
Kostenfrage: Was kommt im Notfall auf uns zu?
Was die Kosten angeht, müsst ihr wissen, dass die tierärztlichen Gebühren in Dänemark tendenziell etwas höher liegen können als in Deutschland. Das ist eine Erfahrung, die ich und viele andere gemacht haben.
Die Preise werden nach einer Gebührenordnung berechnet, und Notdienst-Behandlungen außerhalb der regulären Öffnungszeiten können natürlich noch teurer sein.
Ich empfehle daher dringend, eine gute Auslandskrankenversicherung für euren Hund abzuschließen. Die kann im Ernstfall eine Menge Geld sparen und euch vor unerwarteten Kosten schützen.
Meist akzeptieren die Tierärzte Kronen, Euro und Kartenzahlung. Erkundigt euch aber am besten vor der Behandlung über die genauen Zahlungsmodalitäten.
Eine gute Vorbereitung ist hier wirklich Gold wert!
Längerer Aufenthalt und Umzug: Mehr als nur ein Urlaub
Manche von uns verlieben sich so sehr in Dänemark, dass sie gar nicht mehr weg wollen! Ob es ein längerer Aufenthalt ist oder sogar der Gedanke an einen dauerhaften Umzug – mit Hund gibt es da natürlich ein paar zusätzliche Punkte zu beachten, die über den normalen Urlaubsrahmen hinausgehen.
Ich verstehe das nur zu gut, Dänemark hat einfach diesen unwiderstehlichen Charme. Aber bevor ihr die Koffer für immer packt, lasst uns mal schauen, was das dänische System für unsere Fellnasen bereithält, wenn es um mehr als nur ein paar Wochen am Strand geht.
Hier geht es wirklich ins Detail, damit euer Start im neuen oder temporären Zuhause reibungslos verläuft.
Die Registrierungspflicht für Langzeitgäste
Wenn ihr länger als vier Wochen mit eurem Hund in Dänemark bleiben möchtet, müsst ihr ihn im dänischen Hunderegister registrieren lassen. Das ist eine wichtige Pflicht, die viele Urlauber nicht auf dem Schirm haben, wenn der Aufenthalt sich spontan verlängert.
Die Online-Registrierung ist glücklicherweise unkompliziert und kann auf der Webseite des Hunderegisters vorgenommen werden. Diese Registrierung dient dazu, dass euer Hund im dänischen System erfasst ist und im Falle eines Verlustes leichter zugeordnet werden kann.
Für mich ist das ein weiteres Zeichen dafür, wie wichtig den Dänen der Tierschutz und die Nachverfolgbarkeit der Tiere sind. Es ist ein kleiner bürokratischer Schritt, der aber große Vorteile im Notfall bieten kann.
Was bei Beißvorfällen wirklich zählt: Schutz für alle
Das dänische Hundegesetz wurde 2014 im Bereich der Beißvorfälle (“skambid”) entschärft, um Hundebesitzern etwas mehr Sicherheit zu geben. Man muss also nicht mehr sofort Angst haben, wenn der Hund mal heftiger gespielt oder sich verteidigt hat, weil er sich angegriffen fühlte.
Eine präzisere Definition einer Bissverletzung wurde eingeführt, die beschreibt, welche physischen Schäden auftreten müssen, damit überhaupt von einer Bissverletzung gesprochen wird.
Das ist ein großer Fortschritt, da zuvor die Polizei allein entscheiden konnte, ob ein Hund nach einem Beißvorfall eingeschläfert wird. Jetzt haben Hundehalter das Recht, die Einschätzung eines unabhängigen “dog expert” (Hundesachverständigen) einzufordern.
Das gibt uns als Haltern ein besseres Gefühl und mehr Mitspracherecht in einer so ernsten Situation. Es zeigt, dass Dänemark daran arbeitet, die Gesetze fairer und transparenter zu gestalten, ohne dabei die Sicherheit anderer zu vernachlässigen.
Abschließende Gedanken
Puh, das war eine Menge Holz, oder? Aber ich hoffe wirklich, dieser umfangreiche Guide hilft euch dabei, euren Dänemark-Urlaub mit dem besten Freund des Menschen perfekt vorzubereiten. Es mag auf den ersten Blick nach viel Papierkram und Regeln aussehen, aber glaubt mir, die Mühe lohnt sich. Ein entspannter Urlaub beginnt mit einer guten Vorbereitung, und nichts ist schlimmer, als an der Grenze oder vor Ort unangenehme Überraschungen zu erleben. Ich habe selbst schon oft genug gemerkt, wie wichtig es ist, alles im Blick zu haben. Genießt die wunderschönen Strände und die frische Luft – und euer Hund wird es euch danken, versprochen!
Wissenswertes auf einen Blick
1. Dokumente checken, bevor die Reise beginnt!
Es kann gar nicht oft genug gesagt werden: Euer EU-Heimtierausweis muss topaktuell sein und alle Impfungen, besonders die Tollwutimpfung, müssen gültig und korrekt eingetragen sein. Ich mache das immer Wochen vorher, dann habe ich genug Puffer, falls doch mal eine Auffrischung nötig ist. Denkt an die 21-Tage-Regel nach der Tollwut-Erstimpfung! Ein fehlender Stempel kann den Traum vom Dänemark-Urlaub platzen lassen, das wäre doch wirklich schade um die Vorfreude. Schaut genau hin, damit wirklich alles seine Richtigkeit hat und ihr entspannt in den Urlaub starten könnt.
2. Rasselisten beachten – wirklich wichtig!
Dänemark hat eine klare Liste von 13 verbotenen Hunderassen und deren Mischlingen. Das ist ein Punkt, den viele unterschätzen oder nicht kennen. Prüft unbedingt im Vorfeld, ob euer Hund betroffen sein könnte, auch wenn er nur Ähnlichkeiten hat. Im Zweifelsfall kann es sogar ratsam sein, sich vorab bei den dänischen Behörden zu erkundigen, um böse Überraschungen an der Grenze zu vermeiden. Mir tut es immer leid, wenn ich höre, dass Familien deswegen ihren Urlaub abbrechen mussten, weil sie sich nicht ausreichend informiert hatten.
3. Leinenpflicht richtig verstehen und umsetzen
Die Leinenpflicht in Dänemark variiert je nach Ort und Jahreszeit. An den Stränden gilt sie meist vom 1. April bis 30. September. In Wäldern und Städten ist sie ganzjährig Pflicht. Aber keine Sorge, es gibt fantastische “Hundewälder”, in denen eure Fellnasen das ganze Jahr über frei laufen dürfen. Haltet Ausschau nach den Schildern und informiert euch vor Ort. Rücksichtnahme auf Wildtiere und andere Besucher ist das A und O, damit alle ihren Aufenthalt genießen können und es keine unnötigen Konflikte gibt.
4. Die neuen Regeln ab Juli 2025 kennen
Ganz aktuell und super wichtig: Ab dem 1. Juli 2025 gibt es neue Vorschriften zum Anleinen und zum Verbot von Stachelhalsbändern. Auch die Zuchtbestimmungen werden verschärft, um das Tierwohl zu verbessern. Das sind positive Entwicklungen, die uns als verantwortungsvolle Hundehalter betreffen. Informiert euch genau über diese Änderungen, damit ihr immer auf dem neuesten Stand seid und euren Beitrag zum Schutz der Tiere leisten könnt. Ich finde es toll, dass Dänemark hier so aktiv wird und das Tierwohl in den Mittelpunkt rückt!
5. Notfallplan für tierärztliche Hilfe
Auch wenn man es nicht hofft, kann es passieren, dass der Hund im Urlaub krank wird oder sich verletzt. Die tierärztliche Versorgung in Dänemark ist gut, aber die Kosten können höher sein als gewohnt. Schließt am besten eine Auslandskrankenversicherung für euren Hund ab und sucht euch schon vor der Reise die Kontaktdaten von Tierärzten in eurer Urlaubsregion heraus. Das gibt euch ein sicheres Gefühl und spart im Ernstfall wertvolle Zeit und Nerven. Eine gute Vorbereitung nimmt euch viel Stress ab.
Die wichtigsten Punkte zusammengefasst
Um euren Dänemark-Urlaub mit Hund zu einem vollen Erfolg zu machen, ist die richtige Vorbereitung das A und O. Erstens: Alle Dokumente wie EU-Heimtierausweis und gültige Tollwutimpfung müssen lückenlos vorliegen und der Mikrochip muss eingetragen sein. Lasst euch hier wirklich Zeit für die Prüfung, um alle Eventualitäten auszuschließen. Zweitens: Informiert euch unbedingt über die Liste der in Dänemark verbotenen Hunderassen, um unangenehme Überraschungen an der Grenze zu vermeiden. Im Zweifelsfall lieber einmal zu viel als einmal zu wenig nachfragen, das erspart Ärger und Enttäuschungen. Drittens: Beachtet die lokalen Leinenpflichten an Stränden, in Wäldern und Städten, und nutzt die tollen Hundewälder für den Freilauf, wo eure Fellnasen sich nach Herzenslust austoben können. Viertens: Seid auf dem Laufenden bezüglich der neuen Tierschutzbestimmungen ab Juli 2025, insbesondere zu Anleinpflicht und dem Verbot von Stachelhalsbändern. Und fünftens: Habt einen Notfallplan für tierärztliche Hilfe inklusive Kontaktdaten und einer Auslandskrankenversicherung parat. Wenn ihr diese Punkte beachtet, steht einem unvergesslichen und stressfreien Urlaub mit eurem besten Freund nichts mehr im Wege! Ich wünsche euch eine wundervolle Zeit in Dänemark und viele schöne gemeinsame Erlebnisse!
Häufig gestellte Fragen (FAQ) 📖
F: lauschball und ich keine bösen Überraschungen erleben? Gerade jetzt, wo ab dem 1. Juli 2025 einige neue und spannende Regelungen in Kraft treten, ist es wichtiger denn je, sich topaktuell zu informieren. Damit euer Dänemark-
A: benteuer sorgenfrei bleibt und ihr wisst, was Sache ist, tauchen wir jetzt gemeinsam in die wichtigsten Punkte rund um die dänische Hundegesetzgebung ein.
Genau das werden wir uns jetzt gemeinsam ansehen! Q1: Ab dem 1. Juli 2025 sollen ja neue Hundegesetze in Dänemark gelten.
Was genau ändert sich da für uns als deutsche Hundebesitzer, die entweder in Dänemark Urlaub machen oder vielleicht sogar dorthin auswandern wollen? A1: Puh, das ist eine super wichtige Frage, die vielen von euch unter den Nägeln brennt, das merke ich immer wieder in Gesprächen!
Mir ist selbst aufgefallen, dass die Unsicherheit groß ist. Das Gute ist, die dänische Regierung hat in den letzten Jahren viel am berüchtigten Hundegesetz gefeilt, um es – sagen wir mal – etwas weniger pauschal zu machen.
Ab dem 1. Juli 2025 bleibt zwar das generelle Verbot bestimmter Rassen bestehen (dazu gleich mehr), aber die Handhabung bei Vorfällen wird differenzierter.
Es geht zukünftig stärker um die individuelle Beurteilung des Hundes und nicht nur um seine Rasse, falls es zu einem Beißvorfall kommt. Das bedeutet nicht, dass alles locker wird – die Verantwortung des Halters bleibt immens hoch!
Aber es gibt nun öfter die Chance, dass ein Sachverständiger den Hund begutachtet, anstatt dass vorschnell gehandelt wird. Das schafft für viele von uns ein kleines bisschen mehr Sicherheit, dass nicht gleich das Schlimmste passiert, wenn mal was unglücklich läuft.
Denkt aber immer daran: Prävention ist das A und O! Ich habe immer eine lange Leine dabei, selbst wenn mein Hund perfekt hört, einfach um unnötige Situationen zu vermeiden.
Q2: Ich höre immer wieder von „Listenhunden“ in Dänemark. Sind bestimmte Hunderassen dort tatsächlich noch verboten oder gibt es da jetzt Lockerungen, die wir kennen sollten?
A2: Oh ja, das Thema “Listenhunde” ist ein echter Knackpunkt und hat in der Vergangenheit für viele Sorgenfalten gesorgt. Ich weiß noch, wie ich mich das erste Mal damit beschäftigt habe – da schlägt einem schon das Herz bis zum Hals!
Leider muss ich euch sagen: Das generelle Verbot von 13 bestimmten Hunderassen bleibt auch nach dem 1. Juli 2025 bestehen. Dazu gehören zum Beispiel der Pitbull Terrier, Tosa Inu oder American Staffordshire Terrier und deren Kreuzungen.
Es ist absolut entscheidend, dass ihr euch vor der Reise genau informiert, ob euer Hund potenziell unter diese Kategorie fällt, selbst wenn er „nur“ so aussieht.
Wenn ihr einen solchen Hund besitzt, der vor dem 17. März 2010 angeschafft wurde, gibt es eine Übergangsregelung – ihr dürftet ihn dann mit bestimmten Auflagen (wie Maulkorb- und Leinenpflicht) einführen, aber der Nachweis ist extrem wichtig.
Mein persönlicher Rat: Im Zweifel immer lieber die dänische Botschaft kontaktieren oder einen Anwalt für Tierrecht konsultieren. Es ist besser, einmal zu viel gefragt als einmal zu wenig, denn die Strafen können wirklich drastisch sein.
Ich würde dieses Risiko niemals eingehen, wenn ich unsicher wäre. Q3: Neben den neuen Gesetzen – welche grundlegenden Dinge muss ich unbedingt beachten, damit die Einreise meines Hundes nach Dänemark reibungslos klappt und wir vor Ort keine Probleme bekommen?
A3: Das ist die Basis für jeden stressfreien Dänemark-Urlaub mit Hund, und ich spreche da aus Erfahrung: Die Vorbereitung ist die halbe Miete! Zuerst einmal braucht euer Vierbeiner einen gültigen EU-Heimtierausweis.
Das ist quasi der Personalausweis für euren Hund und muss immer mit dabei sein. Dann ist der Mikrochip absolut Pflicht – ohne den geht gar nichts. Und ganz wichtig: Eine gültige Tollwutimpfung!
Die muss mindestens 21 Tage alt sein, wenn ihr einreist, und darf natürlich nicht abgelaufen sein. Achtet darauf, dass euer Hund mindestens 15 Wochen alt ist, wenn ihr nach Dänemark fahrt, denn vorher ist die Tollwutimpfung noch nicht aktiv.
Vor Ort gibt es dann auch ein paar dänische “Gepflogenheiten”, die wir respektieren sollten. Die Leinenpflicht wird in Dänemark sehr ernst genommen, besonders an Stränden und in Wäldern – außerhalb der Hauptsaison gibt es oft mehr Freiheiten am Strand, aber schaut auf die Schilder!
Und selbstverständlich gilt: Hinterlassenschaften immer entfernen. Ich habe immer genug Beutel dabei, auch wenn ich nur kurz vor die Tür gehe. Es ist eine Frage des Respekts und hilft uns allen, weiterhin willkommen zu sein.






